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Sonderbau für Fensterhersteller

Ventana ermöglicht Konstruktions- und Formenvielfalt

Viele Fensterhersteller kommen beim Thema Vielfalt an ihre Grenzen. Denn wünscht sich ein Kunde Formen, die aus dem rechten Winkel fallen, muss der Aufwand gut überlegt und kalkuliert sein. Als Spezialist für den Sonderfensterbau kommt hier seit nunmehr knapp 25 Jahren Ventana ins Spiel.

Von Kreisfenstern über eckige oder runde Schwingfenster und Schrägfenster bis hin zu Bogenfenstern wie Rundbögen, Stichbögen oder auch Korbbögen ist die Palette der Sonderfenster sehr umfangreich und vor allem individuell. Fensterbauer werden vor eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt, die nicht nur ausgebildete Fachkräfte, sondern außerdem richtige Maschinen und eine flexible Produktion erfordern.
Dazu kommt die Lagerung, der für die Sonderfensterproduktion erforderlichen Materialien. Unterschiedlichste Profile, spezielle Beschläge wie Kippfenster für Kreisfenster oder Schiebebeschläge für die neue Generation Schiebefenster – all das führt neben den individuellen Formen auch zur vielfältigen Bevorratung von Produkten. Ventana hat sich auf diese prozessoptimierte Fertigung und Lagerung von Sonderelementen spezialisiert und setzt sich so von einer automatisierten Standardfensterproduktion ab.

„Durch das spezielle Produktportfolio und Produktionslayout sind wir als Spezialist im Sonderfensterbau außerdem oft Ansprechpartner für die Industrie, zum Beispiel bei der Entwicklung von neunen Produkten oder auch Maschinen. So haben wir beispielsweise eine CNC gesteuerte Pfostenfräse mitentwickelt, die Pfosten passgenau auf benötigte Radien und Schrägen fräst. Das führt zu sehr hochwertigen Produkten, ist jedoch sehr individuell, sodass sich die Investition in eben diese Maschinen für Hersteller von Standardelementen häufig nicht lohnt“, so geschäftsführender Gesellschafter Stefan Schwanekamp.

Sonderbau klar kalkulierbar

Als verlängerte Werkbank unterstützt Ventana die Fensterhersteller von der Konstruktion über Schablonenerstellungen für Gläser mittels CAD-Zeichnungen bis hin zum fertigen Angebot. Häufig bezieht der Fensterbauer die fertig verschweißten Sonderelemente ohne eine aufwendige Spezialfertigung im eigenen Hause durchführen zu müssen und hat so – anders als beim Erwerb einzelner Bogenteile – den Vorteil einer sicheren Kalkulation.

Im Bereich der gebogenen Elemente verursachen die neuen Profilgenerationen mit vielen Kammern und Mitteldichtungen außerdem erhebliche Mehraufwände. Auch die Produktzyklen einzelner Profile werden häufig kürzer, sodass stetig in neue Biegewerkzeuge investiert werden muss. Das macht das Geschäft mit Sonderfenstern sehr aufwendig. Schwanekamp: „Es gibt fast keine Fensterhersteller mehr, die für den eigenen Bedarf biegen und auch das Umfeld der Marktbegleiter wurde in den letzten Jahren immer übersichtlicher. Wenn wir viele 70mm Systeme gut biegen können, benötigen wir beim Biegevorgang von 76mm oder 80mm Systemen oft doppelt so lange, vor allem durch das Befüllen der vielen Kammern und auch durch das längere Erwärmen und Abkühlen der Profile. Das zu kalkulieren und auch dem Markt transparent aufzuzeigen ist eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen.“