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Bundesfamilienministerin Giffey
besucht Ventana

Ministerin bezeichnet „Glücksfabrik“ als Vorzeigeprojekt und lobt die hohe Betreuungsqualität

Besuch der „Glücksfabrik“, ein Gang durch die Produktion, gemeinsames Mittagessen mit Mitarbeitern, Geschäftsleitung und Gästen sowie Gespräche mit den Eltern – Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey absolvierte ein volles Programm während ihres Besuches beim Fensterhersteller Ventana im Vredener Gewerbegebiet Gaxel am vergangenen Dienstag.

Als Vorzeigeprojekt bezeichnete die Ministerin die Großtagespflegestelle Glücksfabrik, in der derzeit neun Kinder zwischen 1 und 3 Jahren unter dem Dach des Unternehmens Ventana betreut werden. „Ventana ist ein Unternehmen im deutschlandweiten Vergleich, das wirklich Vorreiter ist und hier beispielhafte betriebliche Kinderbetreuung anbietet“, lobte die Ministerin das mittelständische Unternehmen.

Dr. Giffey besuchte zunächst zusammen mit der Geschäftsleitung die Glücksfabrik. Sichtlich beeindruckt von den großzügig und kindgerecht gestalteten Räumlichkeiten suchte sie das Gespräch mit Erzieherinnen und Kindern. Flexible Öffnungszeiten waren ein wichtiges Thema, ebenso wie eine gute frühkindliche Bildung und die berufliche Qualifizierung der Betreuerinnen, die bei Ventana zum Teil ausgebildete Erzieherinnen sind. Bevor es zum Gespräch mit Gästen, Mitarbeitern und Eltern ging, sangen die Kinder ein Lied für die Ministerin und überreichten selbstgebackene Plätzchen. Und die Ministerin schenkte ihrerseits jedem Kind einen Beutel mit Pixi-Buch, Stoffadler und Kreide.

Geschäftsführerin Judith Pennekamp, auf deren Initiative die 2013 eröffnete Glücksfabrik zurückgeht, machte gegenüber der Ministerin deutlich, dass ein gutes pädagogisches Konzept neben guter Ausstattung unabdingbar sei. Auch die anwesenden Eltern lobten die hohe Qualität der Betreuung. Und für Mitarbeiter von Ventana, die ihre Jüngsten in der Glücksfabrik betreuen lassen, ist natürlich die Nähe zur Betreuungseinrichtung und damit zum eigenen Kind ein weiterer Vorteil. Wie komplex die Einrichtung einer Großtagespflegstelle ist, wieviel Know-how, Zeit und Geld in ein solches Projekt einfließen müssen, um eine tragfähige Einrichtung zu schaffen, war ein weiteres Thema, das der Ministerin mit auf den Weg gegeben wurde. „Wir mussten uns als Pioniere viel selbst erarbeiten. Unternehmen, die heute den Schritt gehen, bekommen da hoffentlich mehr Unterstützung“, so Manuela Pieniak, die seitens Ventana den Aufbau der Glücksfabrik intensiv begleitet hat und ihre eigenen Kinder dort betreuen lässt.

Mit dem Versprechen, die Entwicklungen in NRW in punkto Ausbau und Verbesserung der Kinderbetreuung weiter zu begleiten, verabschiedete sich Dr. Franziska Giffey, um an diesem Tag noch weitere Betreuungseinrichtungen im Münsterland zu besuchen. „Eines meiner Hauptanliegen ist es, gute Chancen von Beginn an für alle Kinder zu schaffen“ – hatte sie zu Beginn des Besuchs gesagt – dieses Anliegen nimmt die Ministerin offenbar sehr ernst und informiert sich vor Ort in der Praxis.